Untote

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Eine der bekanntesten Formen von Untoten sind durch dunkle Magie beseelte Skelette, die sich aus ihren Gräbern befreien und dem Nekromanten, der sie herbeigerufen hat, dienen. Diese Kreaturen sind zwar vergleichsweise langsam und eingeschränkt in ihren Handlungsmöglichkeiten, gelten aber dennoch als schreckliche und furchteinflößende Gegner.

In der Regel tragen sie nur die Kleidung, Rüstung und Waffen bei sich, mit denen sie begraben wurden. Nekromanten suchen daher bevorzugt ehemalige Schlachfelder oder Gräber von Kriegern oder Adeligen auf, um ihre Skelettkrieger zu erschaffen. Die beseelten Knochenwesen sind nicht intelligent genug,  als dass man sie mit anderen Gegenständen ausrüsten könnte, geschweige sind sie von sich aus in der Lage andere Waffen oder Gegenstände einzusetzen. Der eiserne Wille ihres Rufers versetzt sie lediglich dazu in die Lage sich vorwärts zu bewegen und mit den Waffen in ihren Händen anzugreifen. Ein Skelettkrieger mit Schild und Schwert wird, sobald man ihn entwaffnet hat, lediglich mit seinen Händen weiter angreifen und nicht etwa eine in der Nähe liegende Axt aufnehmen um damit zu kämpfen. Ebenso muss man Skelettkriegern mit Pfeil und Bogen den Köcher auffüllen, ansonstent hören sie nach dem letzten Pfeil auf zu schießen, selbst wenn um sie herum überall Pfeile zu finden sind.

Die untoten Kreaturen bewegen sich eher wie in einer Trance und spulen nur rudimentäre Bewegungsabläufe aus ihrem vergangenen Leben ab, die der Nekromant abruft. Sie bleiben von einfachen Hindernissen, die sie nicht umgehen können, stehen – versuchen ggf. diese mit ihren Waffen einzureißen, auch wenn das aussichtslos ist.

Im Kampf sind sie schwerfällig und langsam. Sie können parieren, setzen aber keine Finten ein oder zeigen besondere kämpferische Qualitäten. Ein erfahrener Krieger ist leicht zwei bis dreimal schneller, agiler und effektiver als ein Skelettkrieger. Der Vorteil der Skelettkrieger liegt darin, dass sie bereits tot sind, keinen Schmerz verspüren und außer Knochen und Sehnenresten keine Körper haben, die man beschädigen könnte. Alle Bewegungen werden von der eingesetzten Magie verursacht, Angriffe gegen einzelne Knochen oder Sehnen haben keine aufhaltende Wirkung, es sei denn der betroffene Körperteil wird komplett abgetrennt. Mit dem Abtrennen oder Zerstören des Schädels “stirbt” ein Skelettkrieger endgültig. In allen anderen Fällen ist er weiter in der Lage seine Befehle auszuführen, ohne Beine versucht er sich mit den Armen vorwärts zu ziehen, ohne Arme wird er versuchen seinen Gegner zu behindern oder wegzudrängen. Pfeile und Stichwaffen sind besonders ineffektiv gegen diese Wesen, oft treffen sie keinen Kochen oder dies hat keinerlei Auswirkungen. Ein Pfeil, der den Schädel durchbohrt, zerstört de Skelettkrieger, wenn der Treffer auch den lebenden Krieger getötet hätte. Ein Pfeil in die Brust hat keine solche Wirkung, auch nicht, wenn beim lebenden Krieger z.B. das Herz getroffen worden wäre.

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